Nachtrag: Globaler Markt für E-Books 2013

18. Februar 2014

In den letzten Monaten durchkreuzten vielfältige und mitunter sehr weitreichende Prophetien und Prognosen zur internationalen Marktentwicklung elektronischer Bücher die Öffentlichkeit. Um im Kontext dieses medialen Transformationsprozesses (vgl. »Zwischen Kontinuität und Bruch: Der Wandel des deutschen Buchhandels«) visionäre Dünnbrettbohrer von ernstzunehmenderen Kommentatoren unterscheiden zu können, lohnt sich ein Blick in den seit einigen Jahren regelmäßig erscheinenden »Global eBook«-Report«, der statt mehr oder minder schillernder Vorhersagen schlicht die verfügbaren Daten zu den E-Book-Märkten in den einzelnen Ländern zusammenträgt:

eBooks2013b

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Digitales Leben: Globale Indikatoren

25. Januar 2014

Derzeit kursiert der digitale Foliensatz »Global Digital Stats 2014« im Web, in welchem die Consulting-Agentur we are social eine Vielzahl verfügbarer Daten zur weltweiten Web- und Mobile-Nutzung zusammenzutragen hat. Auch wenn die Datenbasis sicherlich nicht in allen Fällen jeglichen kritischen Rückfragen standhalten kann, bietet die Präsentation einen probaten ersten Überblick zu den unterschiedlichen Nutzungsweisen in den verschiedenen Ländern. Nachfolgend einige Kernpunkte:
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Nutzung tagesaktueller Medien nach Altersgruppen 2005–2013

9. Januar 2014

Die tägliche Mediennutzungsdauer steigt hierzulande seit Jahrzehnten beständig an (siehe: Mediennutzung: Tendenz steigend…). In den Medienpräferenzen gibt es freilich signifikante Unterschiede zwischen den Altersgruppen, wie die nachfolgende Grafik und eine Tabelle zu den diesbezüglichen Verschiebungen seit 2005 zeigt.

Mediennutzung 2013

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German Media Outlook: Schrittweiser Wandel

28. Dezember 2013

Der Einleitungsbeitrag unseres Bandes »Internet, Mobile Devices und die Transformation der Medien« (Berlin 2013) kam zu dem Schluss, dass sich der derzeitige Medienwandel entgegen gängiger Narrative »nicht als radikaler Bruch in kurzer Frist« vollzieht, sondern als asynchroner, »sukzessiver und vielschrittiger Rekonfigurationsprozess, der sich über längere Zeiträume […] erstreckt«, da größere sozioökonomische bzw. institutionelle Veränderungen nach wie vor verhandlungs- und zeitintensiv sind.

Neues Zahlenmaterial in diese Richtung liefert der in Q4/2013 erschienene »German Entertainment and Media Outlook« von PricewaterhouseCoopers, dessen Ergebnisse sich u.a. in einigen Vortragsslides zu den Medientagen München finden:
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Kurz notiert: Rezension zu »Politik und Wissenschaft im Technikwandel«

13. Dezember 2013

Der im Kontext einer Nachwuchstagung des Arbeitskreises »Politik, Wissenschaft und Technik« der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft entstandene Sammelband »Politik und Wissenschaft im Technikwandel – Neue Interdisziplinäre Ansätze« (Berlin 2012) ist durch das Portal für Politikwissenschaft rezensiert worden:
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Medien in den 1950er Jahren – Teil II: Der Beginn des Fernsehzeitalters

7. Dezember 2013

In die Medienlandschaft der frühen Bundesrepublik, die von Film, Funk und Presse dominiert wurde, trat am 25.12.1952 das Fernsehen mit einem ersten regelmäßigen Programm von 20.00 bis 22.00 Uhr. Doch die »Attacke der leichten Kavallerie« (James Joyce) wurde zunächst kaum wahrgenommen: weder von der Bevölkerung, noch von der Filmindustrie. Das zweitägige Eröffnungsprogramm des NWDR-Fernsehens bestand aus Eröffnungsansprachen, zwei Fernsehspielen, der Übertragung des DFB-Pokalfinales, der ersten Tagesschau und einer Unterhaltungsshow mit Peter Frankenfeld. Eine der bekanntesten Reaktionen auf diesen Programm-Cocktail war das Telegramm des Bundestagspräsidenten Hermann Ehlers an den zuständigen Programmdirektor: »Sah eben ihr Fernsehprogramm. Bedaure, dass Technik uns keine Mittel gibt, darauf zu schießen« (Spiegel 7/1953: 32).

Der erste Fernseher

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JIM-Studie 2013 kompakt

29. November 2013

Die Studie Jugend, Information, (Multi-)Media (JIM) wird seit 1998 einem jährlich durch den Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführt (Feldarbeit: ENIGMA GfK). Für die JIM-Studie 2013 wurde im Zeitraum vom 27. Mai bis 7. Juli 2013 eine repräsentative Stichprobe von 1.200 deutschsprachigen Zielpersonen telefonisch befragt (12–19 Jahre, Grundgesamtheit: ca. 6,5 Mio.), davon 83 Prozent Schüler, 11 Prozent Auszubildende und 3 Prozent Studierende. Einige Kernpunkte:

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