Social Networks: Aktive Nutzung und Motivation

20. Mai 2012

Der Branchenverband BITKOM hat eine neue Studie zur Nutzung von Social Networks in Deutschland herausgegeben. Die In-Home-Befragung (TV/PC) ist dem Anspruch nach repräsentativ und reflektiert die Selbstauskünfte von 1023 Befragten Ende 2011. Einige Kernergebnisse finden sich in komprimierter Form in folgender Grafik:

Anhand dieser Daten (die ebenso wie z.B. TV-Quoten hinterfragbar bleiben) wird deutlich, dass Google+ in der aktiven Nutzung nach wie vor kaum mit den führenden Social Networking (SN) Sites konkurrieren kann, sich Facebook in den letzten Jahren insbesondere unter den 14 bis 29-Jährigen eine quasi-monopolartige Stellung gesichert hat (vgl. in diesem Kontext entsprechende dystopische Vorstellungen wie z.B. Epic 2015) und individualkommunikative Zielsetzungen unter den Motiven der Social-Network-Nutzer nach wie vor dominieren.

Interessant sind ferner die Impressionen zur Nutzungsintensität: Während 41 Prozent der befragten SN-Nutzer angaben, im häufigst genutzten Netzwerk nicht täglich zugegen zu sein (14-29: 22%), hielten sich nach eigener Einschätzung 28 Prozent weniger als eine Stunde täglich (14-29: 34%), 20 Prozent 1 bis 2 Stunden (14-29: 30%) und 11 Prozent mehr als 2 Stunden im präferierten Social Network auf (14-29: 14%).

Im zugegebenermaßen lockeren Zusammenhang noch ein kurzer Hinweis auf den Artikel »Die neue Mega-Öffentlichkeit« von Christoph Kappes und eine Replik von Klaus Kusanowsky (mit Augenmerk auf den interessanten Kommentarverlauf).

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