Splitter: KI-Nutzung Jugendlicher

13. Mai 2026

In den Media Perspektiven findet sich eine bündige Zusammenschau der JIM-Studie 2025 mit Blick auf die KI-Nutzung von Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren in Deutschland (PDF):

  • 50 Prozent der Befragten nutzten ChatGPT mehrmals die Woche oder täglich; im Falle von Google Gemini waren es 12 Prozent; im Falle von Meta AI 8 Prozent. Andere Angebote verzeichneten deutlich geringere Werte.
  • Unter den KI-Nutzenden setzten ca. 75 Prozent entsprechende Angebote »für Hausaufgaben oder zum Lernen« ein (in Gymnasien: 79 Prozent), 70 Prozent, »um sich zu informieren«, und 47 Prozent »zum Spass«.
  • 57 Prozent stimmen der Aussage »Den Infos von KI kann man vertrauen« zu; ein ähnlicher Anteil vermutet, dass KI »Menschen aus Berufen verdrängen« wird – aber auch, dass KI dabei hilft, »die Herausforderungen der Zeit zu bewältigen«.

Angesichts der raschen Veralltäglichung der bewussten oder unbewussten KI-Nutzung (etwa über Suchmaschinen oder Sprachassistenten) hebt der Überblick die »Bedeutung von Informations- und Nachrichtenkompetenz« hervor: »Jugendliche müssen KI erkennen, KI-basierte Antworten einordnen, Quellen prüfen und aufmerksam ein, ob KI nicht lieber ›halluziniert‹, als Wissenslücken preiszugeben. All diese Kompetenzen müssen sich auch Erwachsene erst aneignen. Diese Fähigkeiten zu vermitteln und entsprechende Angebote bereitzustellen, ist eine gemeinsame Verantwortung von Familie, Schule, Medienanbietern und Politik.«