Miriam Meckel: This object cannot be liked

22. April 2010

Es bleibt wenig Zeit in diesen Tagen, aber doch genügend, um auf den Mitschnitt eines sehr interessanten Vortrags hinzuweisen, der  von Miriam Meckel auf der re:publica 2010 gehalten wurde: “This object cannot be liked – über die Grenzen menschlichen Ermessen und das Ermessen menschlicher Grenzen“.

“Was geschieht, wenn Profile an die Stelle von Persönlichkeiten treten? Wenn Neigungen und Abneigungen durch Algorithmen errechnet werden? Wenn das Denken der Datenauswertung weicht? Dann überantwortet der Mensch einen wachsenden Anteil seiner selbst an den Computer und beseitigt damit ein Momentum, das Leben menschlich macht: den Zufall.”

2 Kommentare zu “Miriam Meckel: This object cannot be liked”

  1. Richard RENGAW says:

    em…em…emm.,,,emmm.e.em.emm neudeutsch…flexibel…nicht determistischen…em..emmm.emm Frage ergibt sich durch Zufall
    Zuneigung Abneigung algorithmen. Genius Alphorn. Gewohnheitstier ….Profil… Genius Wau.. Entscheidungs…em … em ..em
    Wo soll das hin?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????Kommunikations Feed back Norbert WIENER .
    Vielleicht sind Sind Sie schlau aber Ihnen zuzuhören stresst und führt unweigerlich zum Burn out. Ich bedaure Ihre Studenten. Ich danke Gott dass ich nie Sankt Gallen eingeschrieben war. Selbstverständlich kann ein Computer Zufall generieren.
    Nein Danke einmal und nie mehr wieder.

  2. Vanessa Huber says:

    Ein Computer kann als diskrete deterministische Maschine per definitionem erstmal keinen Zufall generieren. Benutzt man Daten aus physikalischen Prozessen für den Zufall (z. B. den Zerfall von Atomkernen), so ist die Datenmenge bedingt stochastisch. Komplett stochastisch, soweit es sich um Daten auf “mikroskopischer” Ebene handelt – soll heißen alles im Bereich der Größenordnung des Plankschen Wirkungsquantums, wo die Quantenmechanik zum Tragen kommt. Bedingt stochastisch bei allem, was größer ist, da es sich dort um den Grenzfall der Quantenmechanik handelt, den wir Determinismus nennen und den wir beschreiben, jedoch nicht berechnen können.
    Für normale Menschen dürfte aber alles, was über ein Zweikörperproblem hinausgeht, schon per definitionem Zufall sein. Insofern viel Spaß mit dem “zufälligen” Computer. Wirklicher Zufall wird hier aber nicht wirklich generiert

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