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  • Neue Demokratie im Netz?

    In aller Regelmäßigkeit wird dem Netz eine demokratisierende Kraft in der gesellschaftlichen Wirklichkeitsbeschreibung zugesprochen. Der Band »Neue Demokratie im Netz? Eine Kritik an den Visionen der Informationsgesellschaft« (Schrape, Transcript 2010) hinterfragt diese Visionen aus systemtheoretischer sowie prozesssoziologischer Sicht und taxiert das Veränderungspotenzial des World Wide Web mit Rückgriff auf zahlreiche empirische Studien möglichst unaufgeregt.

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    »Mit seiner Kritik an den Utopien der Informationsgesellschaft [...] ist dem Autor ein interessanter Wurf gelungen, der dazu angetan ist, den Mythos des »Web 2.0« als per se demokratisierendes Medium differenzierter zu beleuchten.«
    Dr. Stefan Anderssohn, www.socialnet.de, 17.12.2010

    »Dem Phänomen des Web 2.0 [...] wird insbesondere in der Demokratie- und Medienforschung zusehends mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Besonders hervorgehoben wird dabei der gesellschaftsverändernde Charakter der neuen Technologien. Schrape setzt sich damit u. a. auf Basis der Systemtheorie Niklas Luhmanns kritisch und methodisch nachvollziehbar auseinander [...].«
    Portal für Politikwissenschaft, Hamburg. www.pw-portal.de, 19.01.2011

    »Die Studie ist aufschlussreich für Medienleute und Sozialwissenschaftler.« Christine Weber-Herfort, Psychologie Heute, 5 (2011)

    »In Kontrast zu euphorischen Studien auf minimaler Beteiligungsgrundlage [...] führt Schrape nüchterne Daten an. So halten die unreflektierten Erwartungen aus dem Bereich der Anwender den Entwicklungen in der Bevölkerungsmehrheit bislang nicht stand. [...]  Zwar hat die Sichtbarkeit alternativer Inhalte im Web deutlich zugenommen, doch täuscht eine pauschalisierende Betrachtungsweise über ihre marginale Bedeutung hinweg. [...].« Michael Ackermann, Kommune – Forum für Politik, Ökonomie, Kultur 1/2011

    »Eine anspruchsvolle Lektüre, deren Prognosefähigkeit sich in den kommenden Jahren erst noch erweisen wird.« Henrik Flor, Buchkatalog.de (2011)

    »Wichtige und empfehlenswerte Lektüre eines Mediensoziologen, der die Sache mit dem Web-als-Demokratieinstrument empirisch breit analysiert und unaufgeregt interpretiert. Die beste Grundlage für objektivere Sichtweisen und sachliche Diskussionen [...].« Gerald Brozek, hyperkontext.at, 18.4.2011

    »[Der Autor] tritt [...] an, gängige Thesen über das Internet und das Social Web einem Reality Check zu unterziehen. [...] Doch ungeachtet seiner berechtigten Relativierung greift Schrapes [..] Ansatz zu kurz, denn wir befinden uns, wie er selbst einräumt, ›noch immer in der Frühzeit der Online-Techniken‹. (S. 216).« Eric Karstens, MEDIENwissenschaft 3 (2011)

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